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Historie
Die Gründung des Dorfes Hemeringen erfolgte um 800. Bereits vor 1151 wurde die Kirche erbaut.
Die erst urkundliche Erwähnung
des Namens Hemeringen fand 1145 statt.
Die in früher Zeit überörtliche Bedeutung zeigt sich durch das Vorhandensein eines Gau-Gerichtes (Go-Gericht) im Jahr 1200. Weiterhin war Hemeringen Sitz eines Klosterordens der Augustinerinnen. über dessen Lage keine konkreten Fakten bekannt sind. Dieses Kloster wurde um 1426 von Egestorf nach Hemeringen verlegt und ging 1468 wieder zurück nach Egestorf (Auflösung des Klosters 1559). Hemeringen war Sitz der Probstei, die u.a. die Pfarrei Fuhlen und das Nonnenkloster Egestorf verwaltete.
Der Name Hemeringen leitet sich nach der Deutung von Meissel über Hemern von Ham = Wald ab, ein Indiz dafür, daß der Wald um den Hemeringer Berg in frühester Zeit bis an den Südlichen Ortsrand heranreichte. Eine zweite Ableitung nennt den Sippenführer Hamar (Hamar-ingen) als Namensgeber für Hemeringen. Eine dritte Auslegung leitet Hemeringen von "Hem" = Wohnstätte am Wasser (Heim am Wasser) ab.
Das Ortssiegel von Hemeringen mit Eiche, zwei Mühlräder und Wasser veranschaulicht das landschaftliche Potential Hemeringens mit reichen Wäldern und dem fruchtbaren Bachtal mit dem Hemeringer Bach, der die Wasserkraft für Zahlreiche Mühlen vor und im Ort lieferte.